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Georg Arányi-Aschner

Geb. 1923 in Budapest, in eine zweisprachige (deutsch und ungarisch) Familie. Musikstudien in Budapest (Klavier und Komposition bei Paul Kadosa, Oboe bei Andreas Pehl, Dirigieren bei János Perencsik).
Professur in Stuhlweissenburg und Budapest, wo er auch ein Jugendorchester leitete, ab 1967 Lehrtätigkeit in Wien, Korrepetition am Raimundtheater; ab 1969 Lehrtätigkeit an der Musikhochschule Graz (Kapellmeister- und Kompositionsausbildung).
Er lebt heute in Mogersdorf, Burgenland.
Sein Werkkatalog umfasst mehr als 500 Kompositionen.
Seinen Stil könnte man als tonal bezeichnen, wenn auch nicht im traditionellen Sinn. Seine Werke wurden in vielen Ländern Europas und in Übersee gespielt, einige Rundfunkstationen verfügen über Aufnahmen seiner Werke. Von einer amerikanischen Universität erhielt er ein Ehrendoktorat.

 

Aranyi

Lucio Jorge Bruno-Videla

Bruno - Videla

Argentinischer Orchesterdirigent und Komponist.
Musikstudium (Geige, Komposition und Orchester- und Chorleitung) am Conservatorio Nacional "Carlos López Buchardo" in Buenos Aires.
Gründer des Kammerorchesters „Metropolitana” und „Ensemble Buenos Aires Bohemio” zwecks Forschung über und Verbreitung von argentinische(r) Musik
1997 Ernennung zum Chorleiter und Orchesterdirigenten des Nationalkongresses
2000/2001 Leitung der Gesang- und Intrumentalgruppen der Deutschen Chorvereinigung
2002 Gründer des Latin American Classical Orchestra, Zusammenarbeit mit der Musikuniversität Wien
2003 Ernennung zum Advisory Board Member der Latin American Art Song Alliance der Vereinigten Staaten von Amerika, Zusammenarbeit mit der Universal Edition Wien
Seit 2006 Vizedirektor des Instituto de Investigación en Etnomusicology in Buenos Aires.
Musikwissenschaftliche Arbeit: Wiederentdeckung von in Vergessenheit geratenen argentinische Komponisten (Sammlung von rund 2.600, teils für verloren gehaltenen, Partituren) , Publikationen in Argentinien, England und Spanien
Tätigkeit als Komponist und Arrangeur: ca. 200 vokale und instrumentale Werke, die in Argentinien, Toronto, Ottawa, New York, Kansas City, Brasilien und Wien aufgeführt wurden (u.a. durch das Trio Villa-Lobos) Komponist von Musik für Musicals (Quiero-Tango Erlebnis und El Maestro, Theater Akzent, Wien) und Filme (Die Rückkehr des Tanzlehrers, LISA-Film/ORF)
Instrumentalist und Dozent an der Universität Salvador und privaten Instituten
Auftritte im Teatro Colón in seiner Heimatstadt Buenos Aires, Konzerte in Brasilien, Österreich, Frankreich, Deutschland, Luxemburg, Ungarn, Tschechische Republik, Italien, Spanien und Japan, Schallplattenaufnahmen
diverse Auszeichnungen, Stipendien und Ehrungen, vor kurzem Ernennung zum “Ehrenmitglied des Argentinischen Musikrats” durch die UNESCO


Johanna Doderer

 

Die Voralberger Komponistin Johanna Doderer wurde am 18. September 1969 in Bregenz geboren. Sie studierte Komposition zunächst in Graz bei Beat Furrer, später in Wien bei Klaus Peter Sattler und Erich Urbanner.
Ihr derzeitiges Werk umfasst den Bereich von Kammermusik über Orchesterwerke bis hin zu Opern, wo sie für die Zukunft einen besonderen Schwerpunkt ihrer Arbeit sieht.
Zuletzt wurde am 1. September 2006 wurde ihre zweite Oper „STROM“ im Museumsquartier Wien erfolgreich uraufgeführt.
„…Doderer gelang eine Partitur von höchst eigenständigem Charakter, inwendig voller Figur, nach aussen hin voll ungebrochener Energie…“ (Süddeutsche Zeitung, 5.9.2006)
„…Doderer geht es um die Sache, nicht um den billigen Effekt. Weil sie ihr Handwerk perfekt versteht, kann sie mit ihrer dicht gearbeiteten Partitur immer wieder den überzeugenden Beweis antreten, dass sich auch heute Spannung mit an die Spätromantik anknüpfenden Klangmodellen erzeugen lässt, diese sich zudem ideal mit Formen der ‚minimal music’ verknüpfen lassen…“ (Die Presse, 4.9.2006)
Am 27. September 2006 war sie mit einem neuen Auftragswerk „Für Akkordeon und Streicher 1“ beim internationalen Festival KLANGSPUREN in Schwaz (Österreich) vertreten.
„…ihr Auftragswerk (…) klang in den elegischen Ecksätzen wie im spritzigen Mittelteil delikat ausgehört…“ (Kronenzeitung, 29.9.2006)

 

Doderer (Johanna)


Iván Eröd

Eroed

Iván Eröd wurde am 2. Jänner 1936 in Budapest als zweiter Sohn der Kaufleute Lajos und Erzsébet Eröd geboren.
1940 Nach unbeschwerten frühen Kindheitsjahren wurden nach dem Einmarsch NS-deutscher Truppen in Ungarn im März
1944 mehrere Familienmitglieder aus rassischen Gründen deportiert, Eröds älterer Bruder Endre und seine Großeltern starben in den Konzentrationslagern Buchenwald und Auschwitz.
1951 begann Eröd sein Studium an der Budapester Ferenc Liszt-Akademie (Klavier bei Pál Kadosa, Komposition bei Ferenc Szabó, Vorlesung Ungarische Volksmusik bei Zoltán Kodály), jedoch konnte er den dieses nicht wie vorgesehen zum Abschluss bringen, da er sich nach dem Scheitern des ungarischen Volksaufstandes im Dezember 1956 zur Emigration nach Österreich entschloss.
In Wien begann er 1957 eine zweite Ausbildung an der Musikakademie (Klavier bei Richard Hauser, Komposition bei Karl Schiske, Zwölftonseminar bei Hanns Jelinek). 1960 1960 gestaltete er seinen ersten Soloabend als Pianist im Brahms-Saal der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. Im selben Jahr erlangte er auch die Österreichische Staatsbürgerschaft, 1961 diplomierte er mit Auszeichnung in den Fächern Klavier und Komposition.
1962-1968 arbeitete Eröd als Solokorrepetitor und Studienleiter an der Wiener Staatsoper und bei den Wiener Festwochen.
1967 erhielt er einen Lehrauftrag an der Grazer Musikhochschule. 1969 heirate Iván Eröd Marie-Luce Guy. Im folgenden Jahr wurde der älteste Sohn, Adrian, geboren.
Nach dem Österreichischen Staatspreis (1970) wurde Eröd in unmittelbarer Folge der Förderungspreis der Theodor-Körner-Stiftung zuerkannt (1971).
1972 wurde die Tochter Juliette geboren, 1974 die Tochter Natalie. In diesem Jahr erhielt der Komponist auch den Förderungspreis der Stadt Wien.
1975 wurde Eröd an der Grazer Musikhochschule zum ordentlichen Professor für Komposition und Musiktheorie ernannt. Im gleichen Jahr erfolgte der Umzug in die steirische Landeshauptstadt, wo 1977 der Sohn Leonard geboren wurde.
1978 nahm Eröd den Würdigungspreis der Stadt Graz entgegen. 1980 1980 erhielt der Komponist den Würdigungspreis des Österreichischen Bundesministeriums für Unterricht und Kunst und 1981 den Musikpreis des Landes Steiermark.
1984 wurde der jüngste Sohn Raphael geboren. Mit dem Musikpreis der Stadt Wien (1986) deutete sich wieder eine verstärkte Orientierung nach Wien an.
1988 erhielt Eröd eine Gastprofessur an der Wiener Musikhochschule (nunmehr Universität für Musik und darstellende Kunst). Von 1989 bis zu seiner Emeritierung 2004 wirkte er hier als ordentlicher Professor für Tonsatz (Harmonielehre und Kontrapunkt), womit auch die Rückübersiedlung nach Wien verbunden war.
1990 Nach dem Fall des "Eisernen Vorhangs" (1989) wurde Eröd 1993 der Preis der Budapester Béla Bartók-/Ditta Pásztory-Stiftung zuerkannt. Er erlangte die ungarische Staatsbürgerschaft zurück (Doppelstaatsbürger) und erwarb ein Bauernhaus im westungarischen Csákberény.
2001 wurden Eröd sowohl das Große Silberne Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich als auch das Goldene Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien verliehen.


Gottfried Katzenschlager

Schon während seiner Wirkenszeit als  Musikpädagoge am  Kremser Piaristengymnasium entfaltete G. Katzenschlager eine rege Tätigkeit als Komponist.
Sein Schaffen fand 1976 eine  Würdigung  durch einen Förderungspreis des Landes N.Ö. und 2004  durch Zuerkennung eines Preises des Wiener Männergesangvereines.
Katzenschlagers Liederzyklus „Sternengitter“ nach Worten von Mechthild von Magdeburg für Sopran und Orgel wurde 2005 im Rahmen des Wienerwald-Orgelfestes in Gablitz aufgeführt, das Finale seines 1.Streichquartetts im gleichen Jahr im Wiener Palais Schwarzenberg.
Seinen 154 Kompositionen liegt motivische Gestaltungsweise zugrunde; diese ist aber modern  überformt durch Einbeziehen von sich verselbständigenden Klängen und die Verwendung eines freitonalen Stils.

 

 

 

Gottfried Katzenschlager


Jörg Ulrich Krah

Jörg Ulrich Krah

Studium in München, Bremen, Graz und Wien in den Fächern Komposition, Tonsatz, Violoncello Konzertfach, Barockcello und Musikpädagogik
1993-1996 Kompositionsunterricht bei Hans Werner Henze
Berufstätigkeit sowohl als Komponist und Arrangeur wie als Cellist:
Seit 2003 Komposition, Arrangement und musikalische Leitung für zahlreiche Aufführungen im Schauspielhaus Wien wie „Hoffmanns Erzählungen“, „Das Schloss“, „Poppea“ (Regie: Barrie Kosky); „freestyle“ (Regie: Peter Fuxx); „Der kaukasische Kreidekreis“ (Regie: Ong Keng Sen) u.a.
Auftragswerke und Uraufführungen im Rahmen von Festivals wie „Münchener Biennale“, „Intern. Artist Series Manila“, „Bachfest Stuttgart“ u.a.
Auftritte als Solist und Kammermusiker im Rahmen von Festivals wie „Wien modern“, „Europ. Musikfest Stuttgart“, „AlAin Festival“, „Orient-Okzident“ u.a.
Mitglied im Egon-Wellesz-Quartett, im Ensemble Musica Divina auf historischen Instrumenten, im „Trio 1801“ (seit 2005), im Wiener Kammerorchester und dessen Solistenensemble, im Musikensemble am Burgtheater Wien, im Ensemble On_ Line (zeitgenössische Musik)
Diverse Auszeichnungen und Förderpreise, zuletzt beim Festival „Musica Antiqua“ Brugge 2005 sowie beim „Linzer Podium“ 2005
CD-Produktionen wie „Birds of Vienna“ mit Helmut Jasbar u.a. (Universal, 2003); Ersteinspielung des Konzertstücks für Violoncello und Saxophonorchester von P. W. Fürst, Leitung : Jean-Marie Londeix (2001) u.a.
Regelmäßige Unterrichtstätigkeit auf Meisterkursen.

 

Ülo Krigul

geboren 1978 in Tallinn
Kompositionsstudium an der Hochschule für Musik in Tallinn.
Diplom an der Estnischen Akademie für Musik und Theater bei Prof. Tõnu Kõrvits.
2004/2005 war Krigul Austauschstudent an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in der Kompositionsklasse von Prof. Detlev Müller-Siemens.
Kriguls Musik wird bei allen großen Festivals in Estland (Tage der Estnischen Musik, NYYD-festival, Glasperlenspiel...) aufgeführt, dazu kommen laufend Aufträge von Interpreten und Konzertveranstaltern in Estland wie auch im Ausland.
Filme mit Filmmusik von Ülo Krigul wurden ins Programm der Festivals von Cannes und Karlovy Vary aufgenommen.
Krigul ist auch selbst als Veranstalter bei verschiedenen musikalischen Ereignissen tätig: seit 2000 ist er einer der künstlerischen Leiter des Festivals “Tage der Estnischen Musik”, er ist Gründer und Produzent eines internationalen Kompositionswettbewerbs (Sumera-Wettbewerb für junge Komponisten). Weiters ist er auch der Vizepräsident des Estnischen Komponistenverband.
Ülo Kriguls “Over-tour” gewann 2003 den Zweiten Preis beim Wettbewerb für neue Orgelmusik Estlands. 2005 bekam er für sein Orchesterstück “JenZeits” beim Festival young.euro.classics in Berlin den Europäischen Komponistenpreis 2005. Im selben Jahr wurde Krigul auch von der Estnischen Nationalkulturstiftung als Bestes Kulturdebüt Estlands genannt.
2006 erlangte er eine der wichtigsten Auszeichnungen für estnische Komponisten: den Heino-Eller-Preis.

Ülo Krigul

 


Roman Pawollek

Pawollek

Geboren 1971 in Oppeln,Polen.Kompositionsstudien am Frankfurter Konservatorium bei Claus Kühnl und Gerhard Schedl,an der Wiener Musikuniversität bei Ivan Eröd, Erich Urbanner und derzeit bei Chaya Czernowin.
1998 erhielt er das Richard-Wagner-Stipendium,2006 Kompositionspreis bei Internationalem Haydn-Kammermusik-Wettbewerb. Seine Werke wurden aufgeführt in Österreich u.a.bei Wien Modern,im ORF-Sendesaal, Kunstverein Alte Schmiede,Salzburger Kunstverein,ÖGZM,sowie in der Schweiz.
Zu seinen Interpreten gehören u.a.Webern Kammerchor,Ingrid Wagner-Kraft,Sabine Zwick, Markus Holzer,Josef Mayr.
2007 folgen diverse Uraufführungen u.a.in Wien,Niederösterreich und China.
Er lebt derzeit in Wien,wo er sein Kompositionsstudium voraussichtlich im Herbst/2007 abschliessen wird.

 


Arvo Pärt

Arvo Pärt stammt aus Estland - wuchs also in der damaligen USSR auf - und arbeitete in der Hauptstadt Tallinn als Tonmeister beim Estnischen Rundfunk.
Gleichzeitig studierte er Kompositionslehre bei Heino Eller und schrieb in dieser Zeit die ersten estnischen Zwölftonstücke; mit dem Abschluß seines Studiums im Jahre 1963 begann eine zweite Phase in Pärts Schaffen, in der er die Technik der Collage verwendete.
Sein bekanntestes Werk aus dieser Zeit, die Collage sur B.A.C.H (1964), vereint barocke Elemente mit neuen, modernen Ideen.
Im Jahre 1968 "verstummte" Pärt, der in der Collagetechnik nur noch bloßes Zitieren sah, und widmete sich in den nächsten acht Jahren hauptsächlich dem Studium mittelalterlicher Musik.
Erst 1976 fand er zum Komponieren zurück und zu dem Stil, der seine Musik seitdem geprägt hat: er selbst bezeichnete diesen "neuen alten" Stil als Tintinnabuli-Technik (tintinnabulum: Glöckchen) - ein glockenhaft tönender Dreiklang bildet den Tonvorrat für einfachste Melodieführungen eines Teils der Stimmen.
Nicht Virtuosentum steht im Vordergrund, sondern Klarheit, handwerkliche Präzision und eine Intensität, die aus der Einfachheit entsteht.
Diese Art der Komposition entstand nicht zuletzt auch aus der Überzeugung heraus, daß "alle Musik im Innersten religiös" sei, eine Einstellung, die in der UdSSR allerdings zu immer stärkeren Behinderungen für Arvo Pärt führte, so daß er in letzter Konsequenz das Land verließ und sich nach Stationen in Israel und Wien 1981 in West-Berlin niederließ

Pärt


Wolfram Wagner

 

Wagner

geboren 1962 in Wien.
Kompositionsstudium in Wien, London und Frankfurt.
Mehrere Preise und Auszeichnungen, u.a. Gewinner des internat. Anton Bruckner Kompositionswettbewerbs Linz 1997, Publicity Preis der Austro Mechana 1995, Förderungspreis 1998 des Bundeskanzleramtes und Staatsstipendium für Komponisten.
1993 Composer in Residence der Academy of St. Martin in the Fields, London.
Dozent für Tonsatz und Komposition an der Wiener Musikuniversität. Werke: 3 Opern, 1 Kurzoper, 3 Oratorien, 1 Ballett, Orchesterwerke, Chorwerke, Kammermusik und Lieder.
Aufführungen (u.a. durch das Radio Symphonie Orchester Wien, Residenz Orchester Den Haag, Academy of St. Martin in the Fields) und Rundfunkaufnahmen in vielen Ländern Europas, in den USA, Südamerika, Indien und Japan, mehrere CD Produktionen.

 


Ferdinand Weiss

1933 Wien
Komponist, Theaterkapellmeister
1967-75 Lehrer am Wiener Konservatorium
1972-97 Leiter der Arbeitsgemeinschaft niederösterreichischer Komponisten
1973 Gründung einer Konzertreihe für zeitgenössische Musik in Niederösterreich. Die 1989 in den „Zeitgenössischen Herbst“ mündete
1989-97 Obmann der Interessengemeinschaft niederösterreichischer Komponisten
Werke: Orchesterwerke (Symphonien, Konzerte), Kammermusik, Chorwerke, Lieder

 
Weiss Ferdinand

Franz Zebinger

Franz Zebinger

Geboren 1946 in St. Peter am Ottersbach (Stmk), weitverzweigte Studien in Graz (Orgel, Cembalo, Klassische Archäologie, Romanistik, Philosophie), 1971 Konzertdiplom Orgel, 1982 Promotion zum Dr. phil.,  von 1977 bis 2003 Lehrer an der Musikuniversität Graz und dem Institut Oberschützen,
Seit 2000 ist er Präsident von KIBu – Komponisten und Interpreten im Burgenland
und organisiert  in dieser Funktion Konzerte, Workshops und Symposien mit Neuer Musik aus dem Burgenland. Einen besonderen Akzent legt er  hier in der Erforschung und schöpferischen Durchdringung der burgenländischen Volksmusik, vor allem der Minderheiten.
2004 burgenländischer Landeskulturpreis für Musik.
Als Cembalist, Hammerflügelspieler und Organist lange Jahre konzertant vor allem in der Szene für Alte Musik tätig, im Laufe der Zeit hat „der Komponist den Interpreten etwas in den Hintergrund gedrängt“.
Die Werkliste umfasst Kammermusik, Vokales, Orchesterwerke sowie Film- und Bühnenmusik. Seit 1990 entstand eine Serie von geistlichen und weltlichen Oratorien (Markuspassion, Weihnachtsoratorium, DIES ILLA – apokalytisches Oratorium, Bruder Sonne Schwester Mond, Geschichte von Adam und Eva, Feuer vom Himmel – Pfingstoratorium,  „Drachenkampf – mythologische Operette, „Es braut sich was“ – Bieroratorium u.a.)

Werkaufführungen in über 20 Ländern in- und außerhalb Europas. 


Colin Dunn


geboren 1967 in Glasgow, Schottland
Studium an der Edinburgh University und postgradual an der Guildhall School of Music and Drama bei u.a. Nigel Osborne, Francis Shaw, Robert Saxton and Simon Bainbridge. 
1991 Einladung zur Teilnahme am Third Course for Young Composers (organisiert durch das Scottish Chamber Orchestra), wo er bei Sir Peter Maxwell Davies und James MacMillan studierte
 
Colin Dunn schreibt vor allem für kleine Besetzung, jedoch nicht ausschliesslich -  seine Kompositionen umfassen auch Werke für Symphonieorchester
Zur Zeit arbeitet Dunn an einem Werk für period-instrument orchestra, den Ausgangspunkt dafür bildete "Temple Wood", ein jungsteinzeitliches Grabmal in Nord-Schottland

Dunn ist beschäftigt bei Boosey & Hawkes Music Publishers in London und arbeitet gleichzeitig an einer Diplomarbeit im Fach Kunstgeschichte

Colin Dunn