Camillo dell ‘Antonio

Österreichischer Tenor, lebt in Wien. Beginn der musikalischen Laufbahn als Wiltener Sängerknabe in Innsbruck. Nach dem Abitur Medizinstudium, parallel dazu Gesangstudium. Danach 2-jähriges Studium bei Thomas Hemsley in London, Postgraduate Diplom an der Guildhall School of Music and Drama.

1991 Bühnendebüt in der Titelrolle der Oper „Der junge Lord“ von Hans Werner Henze am Stadttheater Koblenz. Danach zahlreiche Engagements u.a. an der Wiener Volksoper, dem Opernhaus Graz, den Vereinigten Bühnen Wien, dem Anhaltischen Theater Dessau, dem Landestheater Innsbruck, der Neuen Oper Wien u.v.m.

Neben der Tätigkeit als “schauspielernder Sänger” mit breitem, über 45 Rollen umfassenden Repertoire, auch intensive Beschäftigung mit Liedgesang.

Erste Solo-CD im Jahr 2000 bei ECR

Camillo dell Antonio


Paul Gulda

 

Paul Gulda

Geboren 1961 in Wien; Klavierspiel seit dem 8. Lebensjahr.

„Meine ersten Lehrer waren zwei Jazzer: Fritz Pauer und Roland Batik; mein Vater Friedrich Gulda hat mir unbedingte Hingabe an die Musik vermittelt, Leonid Brumberg mich die Grundlagen der russischen Schule gelehrt. Rudolf Serkin hat mir zuletzt wahre Güte und Unterstützung geschenkt.

Die Summe daraus zu ziehen, womöglich darüber hinaus zu gehen und dies weiterzugeben, sehe ich als meine Aufgabe an.“
- Dies will, eben durch einen gewissen Anspruch in und mit der Musik, auch Bereiche außerhalb der Musik selbst umfassen. -

Seit 1982 international Konzerte und Produktionen als Solist, Kammermusiker, Improvisator, Dirigent und Komponist.

Konzeption von literarisch-musikalischen Abenden. Seit 1998 regelmäßig Meisterkurse in mehreren Ländern,

2001-03 Gastprofessor an der Musikuniversität Wien.

Rund 20 CD-Veröffentlichungen verschiedener Richtungen.


Christa Illera

Dozentin an der Technischen Universität Wien an der Fakultät für Architektur. Geboren 1943 in Wien.

Ausbildung und beruflicher Werdegang umfasst 1969 das Diplomstudium der Architektur an der Universität für angewandte Kunst in Wien mit Auszeichnung.
Von 1970 bis 1980 als Architektin und Professorin in Kolumbien tätig.
1970 Heirat mit Dr. José Tomás Illera López, Geiger und Dirigent, der zu dieser Zeit das Konservatorium in Popayán leitete.
1977 wurde in Wien die Tochter Alexandra geboren. Seit 1980 Wohnort wieder in Wien.
1993 Dissertation über das architektonische Werk des jüdischen Architekten Leopold Krakauer. In diesem Zusammenhang häufige Reisen nach Israel, um sein architektonisches und künstlerisches Werk zu dokumentieren.
2001 Habilitation über „Prinzipien des Entwerfens“ an der Technischen Universität in Wien.

Verschiedene Publikationen in englischer, spanischer und deutscher Sprache, Vorträge an ausländischen Universitäten und Forschungsaufträge mit dem Schwerpunkt Entwurf und Planungsgrundlagen. Eigene künstlerische Arbeiten in Zeichnung und Aquarell.

Illera

Misun Kim

Misun Kim

Organistin an der Hansin-Kirche in Seoul
Festorganistin des  Chores Capella Musica Seoul

Orgelstudium (jeweils mit Abschluss) an der EWHA Frauen Universität für Kirchenmusik in Seoul, der Hochschule für Musik Köln bei Prof. Therry Mechler, am Prins Claus Conservatorium in Groningen (Cum Laude bei den Professoren Theo Jellema und Wofgang Zerer), sowie am Koninklijk Conservatorium in Den Haag.
Während des Masterstudiums in Den Haag (mit Spezialisation auf Barock- und Renaissancemusik Italiens und  der Niederlande) auch Privatunterricht bei Lieuwe Tamminga in Bologna an historischen Orgeln des 15. und 16. Jahrhunderts

Teilnahme an Meisterkursen bei Harald Vogel, Ton Koopman, Wolfgang Zerer, Pieter van Dijk, Pieter Dirksen, Ludger Lohmann, Martin Haselböck, Jon Laukvik, Guy Bovet, Erwin Wirsinga, Paulo Cribellaro, Francesco di Lernia

Konzerte in Korea, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden...in letzteren vor allem rege Konzerttätigkeit an historischen Orgeln (Martinikerk Groningen, Hervormde Kerk Ferwert, Hooglandsekerk Leiden u.v.m.)


Joanna Madroszkiewicz

...entwickelte ihren einzigartigen Interpretationsstil aus der Synthese der drei unterschiedlichen Violinschulen ihrer Lehrer: Stefan Herman in Polen, Günter Pichler in Wien und Arthur Grumiaux in Belgien

Beginn der Karierre als Violinvirtuosin bereits als Kind in der Heimat Polen (Debüt National Philharmonie Warschau im Jahre 1977, Konzerte als Solistin in allen wichtigen Konzertsälen des Landes)

Bereits in jungen Jahren zahlreiche Preise und Würdigungen (u.a.Grand Prix als beste junge Künstlerin Polens 1977; Paganini-Wettbewerb, Genua; Wieniawski-Wettbewerb, Lublin; „Concertino“, Prag)

1981 endgültige Auswanderung nach Österreich, Debüt im Wiener Konzerthaus am 14.12.1981, es folgten Engagements in ganz Österreich, Auftritte in bedeutenden Sälen in vielen europäischen Ländern und in Übersee sowie die Zusammenarbeit mit hervorragenden Orchestern, Dirigenten und Pianisten

Mehrere CD-Einspielungen („Wieniawski-Polonaise brillante“, „CHOPIN arrangements by…“, Violinwerk Egon Wellesz’,  Live-Einspielung „HOMMAGE a MOZART“… )

Besonderen Nachdruck legt Joanna Mądroszkiewicz auf ihr Engagement, polnische Violinliteratur in der Welt bekannter zu machen und selten gespielte Violinwerke in ein ungewöhnliches Licht zu stellen

Für ihre 1992 gestartete „DIALOG“-Programmreihe (u. a. auch beim B´nai B´rith Festival in London vorgestellt) und die Idee, Musik als Brücke des gegenseitigen Verstehens verschiedener Kulturkreise zu nützen und polnische Musik in die Welt zu tragen, wurde ihr 1994 von Präsident Lech Walesa das Offizierskreuz für Verdienste um die Republik Polen verliehen

Joanna Madroszkiewicz

 


Istvan Matyas

Istvan Matyas

geboren 1980 in Zalaegerszeg, Ungarn
Beginn des Klavierspiels mit vier Jahren, später Orgelunterricht  in seiner Heimatstadt

Studium am Konservatorium Szombathely, ab 1999 an der Musikuniversität Wien (Klavier bei Roland Keller und Paul Gulda, Orgel bei Karen de Pastel, Rudolf Scholz und Martin Haselböck)
Stipendiat u.a. des Wiener Steinway-Hauses, des Herbert von Karajan Centrums, der Alban Berg-Stiftung

Seit 1992 Teilnahme an zahlreichen Klavier-, Kammermusik- und Orgelwettbewerben, zuletzt  2005  1. Preis und vier Sonderpreise  am IV. Internationalen Mikael Tariverdiev-Orgelwettbewerb in Kaliningrad

Auftritte solistisch und in Kammermusikformation
Korrepetitor, seit 2004 Begleitung u.a. des Wiener Chorus sine nomine

Intensive Beschäftigung mit der Musik des 20. Jahrhunderts

CD-Einspielungen, so z.B. Erstaufnahme des gesamten Orgelwerks von Hans Gal


Natascha Reich

geb. 16.12.1980 in Wien

Orgelstudium bei Rudolf Scholz und Martin Haselböck/Wien und Theo Jellema/Groningen (Niederlande)
Cembalostudium bei Johan Hofmann/Groningen

Seit 1997Teilnahme an internationalenMeisterkursen im In- und Auslandbei Rudolf Scholz, Maria Baydanowa, Peter Hrncirik, Jean Guillou, Bart van Oort , Jürgen Essl, James David Christie, Lorenzo Ghielmi und Jeremy Joseph
Teilnahme als Gasthörerin bei  Masterclasses (L. Lohmann, A.F. Kropfreiter, M. Sander, G. Maier, M. Haselböck, E. Ullmann)

von 2000 bis 2006 kirchenmusikalische Tätigkeit in Wien und Niederösterreich sowie Unterrichtstätigkeit an einer Volkshochschule in Wien
2006/2007 Cembalistin des Haydn Jeugd Strijkorkest  (Niederlande)

Konzerttätigkeit in Österreich, Deutschland, Ungarn, der Slowakei, den Niederlanden, Russland, Polen, Finnland, Litauen, England

Einladungen zu Festivals wie dem “Orgelsommer Klaipeda” (LT), den “Orgeltagen Piestany” (SK), OrgeLockenhaus (A), den “Internationalen Orgelwochen Maria Enzersdorf” (A), den “pargas orgeldagar” (Finnland), dem “Internationalen Orgelfestival Krasnodar” (RUS) u.v.m.
Einspielungen für Rundfunk, Fernsehen, CD

Natascha Reich

 


Andreas Schablas

Schablas

in Mürzzuschlag geboren, erhielt seine Ausbildung an der Johannes Brahms Musikschule in seiner Heimatstadt sowie an der Grazer und an der Wiener Musikuniversität. Seine zentrale Lehrerpersönlichkeit war Johann Hindler, darüber hinaus nahm er Unterricht bei Peter Schmidl, Alfred Prinz und Kurt Daghofer.

Andreas Schablas ist Preisträger diverser Wettbewerbe, unter anderem war er Finalist beim EBU-Wettbewerb für junge Musiker 1992 in Brüssel. Außerdem erhielt er Stipendien der Wiener Symphoniker und der Wiener Philharmoniker.

Schablas war mehrere Jahre Erster Klarinettist im Wiener Kammerorchester und hatte Gastengagements als Soloklarinettist in der Wiener Volksoper, bei den Münchner Philharmonikern, im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, bei den Bamberger Symphonikern, im Bayerischen Staatsorchester, im Mahler Chamber Orchestra und im Deutschen Symphonieorchester Berlin. Seit 1999 ist er Mitglied des Mozarteum Orchesters Salzburg.

Große Erfolge konnte er als Solist bei Auftritten unter anderem im Wiener Musikverein, im Wiener Konzerthaus, im Brucknerhaus Linz und beim Carinthischen Sommer verbuchen. Sein Interesse auch an weniger oft gespielten Werken führte u.a. zur umjubelten österreichischen Erstaufführung des Klarinettenkonzerts von Jean Francaix. Dieses Werk spielt er auch bei seinem Debut im Großen Festspielhaus Salzburg 2009 mit dem Mozarteum Orchester Salzburg unter Ivor Bolton.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet für Andreas Schablas die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik. Er ist nicht nur Mitlied des Österreichischen Ensembles für Neue Musik (OENM), sondern engagiert sich auch mit einem umfangreichen Repertoire für Klarinette und Bassklarinette solo für das gegenwärtige Musikschaffen. Große Beachtung fand 2004 seine Interpretation von „Holz“ für Klarinette und Ensemble von Enno Poppe beim „stART“-Festival in Salzburg unter Johannes Kalitzke. 2007 beeindruckte er Komponist und Kritik mit „4 Male“ für Klarinette solo von Wolfgang Rihm.

Die Kammermusik in allen Varianten sieht er selbst als sein wichtigstes Betätigungsfeld. Als Mitglied des Arcus Ensemble Wien beschäftigt er sich intensiv mit der Literatur für Klarinette, Violoncello und Klavier. Noch in diesem Jahr erscheint eine CD mit Werken, die Johannes Brahms, Alexander Zemlinsky und Carl Frühling für diese Besetzung geschrieben haben.

Eine langjährige und enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Altenberg Trio Wien, darüber hinaus kam es zu Auftritten unter anderem mit Christian Altenburger, Ernst Kovacic, Johannes Meisl, Herbert Kefer, Thomas Selditz, Franz Bartolomey, Patrick Demenga, Reinhard Latzko, Heinrich Schiff, Markus Schirmer, Stefan Vladar sowie dem Eggner Trio, dem Aron Quartett und dem Hugo Wolf Quartett.


Sascha Windholz

Geboren in Wien
freiberuflicher Ausstellungsgestalter und Kurator
Sascha Windholz’ weitreichenden Tätigkeiten umfassen unter anderem
die Kuratierung und Gestaltung von Kulturprojekten, Ausstellungen und Museen;
Moderationen, Lesungen und Museums-/Ausstellungsführungen;
PR und Pressearbeit
sowie Publikationen und Erstellen museumspädagogischer Materialien. 

Von 1989 bis 2000 war Sascha Windholz im  Amt der NÖ Landesregierung (Abteilung Kultur und Wissenschaft) beschäftigt, von 1997 bis 2000 war er operativer Leiter der Shedhalle St. Pölten.
Seit 1995 ist er freiberuflich tätig.

 

Windholz

 


Wolfgang Horvath

W.Horvath

Musiker, Dramaturg und Intendant des Festivals „ORGELockenhaus“, sowie als Darsteller und Sprecher tätig.
Gründer und künstlerischer Leiter des Chores und der Konzertreihe MUSICA SACRA LOCKENHAUS, diplomierter Kirchenmusiker und Konzertorganist, Mag. art. et Dr. phil., und seit 1980 als Organist und Chorleiter in Lockenhaus tätig.
Musikreferent seit 1992, seit 1995 als Leiter der Musikabteilung der Diözese Eisenstadt für die Katholische Kirchenmusik im Burgenland verantwortlich.
Domorganist am Dom zu St. Martin in Eisenstadt bis 1999.
Öffentliche Auftritte als Organist seit 1983; seit 1986 für die Gestaltung der Festspielgottesdienste beim Lockenhauser Kammermusikfest verantwortlich.
Bühnenarbeit mit Regisseuren wie Peter Sellars oder Ruth Berghaus an der Wiener Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen und am Theater a. d. Wien.
Schauspieltätigkeit im dt. Sprachraum seit 1988. Dramolette, Kollagen, szenische Lesungen, oft im Kirchenraum. Zusammenarbeit mit Frank Hoffmann, Robert Holl, Angelika Kirchschlager, Gidon Kremer, Romuald Pekny, Martin Schwab u. v. a.

 

Peter Kislinger

(geb. in Wien)
Dr. phil, Mag. Phil.
Studium der Anglistik und Germanistik, Universität Wien
1977 - 1998 Erwachsenenbildung (VHS; Bundesgymnasium für Berufstätige Wien)
1980 -1982 Lecturer, German Department of University College London

seit 1994 Lehraufträge am Institut der Anglistik und Amerikanistik der Universität Wien
literaturwissenschaftliche Arbeiten zum englischen Gegenwartsroman

seit 1993 freier Mitarbeiter des ORF / Radio Österreich 1 (Pasticcio, Apropos Klassik, Zeit-Ton, Musikviertelstunde etc.); Radio 3 der BBC (Beiträge zu österreichischer Literatur und Musik)

seit 2002: Konsulent für kulturelle Belange der Botschaft der Republik Finnland in Österreich

journalistische Arbeiten zur Musik (u. a. Neue Zürcher Zeitung, Die Presse, Österreichische Musikzeitschrift[ ÖMZ]; Highlights; ORF Online etc.);
Konzerteinführungen und Publikumsgespräche (u. a. für Jeunesse musicale und Tonkünstler Niederösterreich. Musica delicata, Schönberg Center Wien)

Konsulent diverser Festivals (2001 und 2002 Schloss Grafenegg; Allegro Vivo)

Lesungen für Schauspieler (z. B. für Cornelius Obonya)
Kalevala I und II (Musikzusammenstellung zu Lesungen von Markus Hering am Wiener Burgtheater aus dem „Finnischen Nationalepos des Elias Lönnrot“)

Lesungen (etwa mit Christopher Hinterhuber)

Peter Kisslinger